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Das Institut für Systemisches Arbeiten, INSA - Berlin GmbH (INSA) führt curricular aufgebaute berufsbegleitende Weiterbildungen zur "Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater" (INSA) durch.
Die Weiterbildung am INSA ist in einem zweijährigen Weiterbildungsgang gegliedert.
Diese ist nach den Richtlinienanforderungen der "Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie" (DGSF) konzipiert.
Die Weiterbildungsgänge beginnen und enden in der Regel zweimal pro Jahr.
Wir möchten mit dem Curriculum I, "Systemische Beratung", vornehmlich die KollegInnen ansprechen, die überwiegend beratend und / oder erzieherisch tätig sind.
Die Weiterbildung vermittelt fundierte Kenntnisse in Theorie und Methodik Systemischer Beratung im Feld psychosozialer Beratung und Pädagogik.
Auf Wunsch werden für Institutionen speziell konzipierte Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt.
Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung kann auf eigenen Antrag die Zertifizierung durch die DGSF beantragt werden.
Alle 6-8 Wochen finden Blockveranstaltungen á drei Tage, jeweils von Freitag bis Sonntag,
mit insgesamt 25 Unterrichtseinheiten (UE) statt, wobei eine UE 45 Minuten umfasst.
In den Berliner Schulferienzeiten finden in der Regel keine Seminare statt.
Die Weiterbildung beginnt mit zwei dreitägigen Einführungs- / Entscheidungsseminaren (bei Bedarf mit integrierter Fallsupervision).
Diese Seminare geben einen Überblick über Möglichkeiten Systemischen Arbeitens, dienen dem Kennenlernen und der Gruppenbildung.
Im Verlauf des zweiten Wochenendseminars entscheiden sich die WeiterbildungskandidatInnen und die Kursleitung für die weitere Zusammenarbeit (Vertragsabschluss).
In der Folge werden dreitägige Blockseminare – Ausnahme: Selbsterfahrung – zur Vermittlung von Theorie / Methodik des Systemischen Arbeitens im Umfang von mindestens 200 UE in der Berater- Weiterbildung durchgeführt.
Ab der 3. Blockveranstaltung wird ein Tag Fallsupervision der praktischen Arbeit der KursteilnehmerInnen in die Seminarwochenenden integriert und läuft, als integraler Bestandteil der Seminare über die gesamte Weiterbildung.
In dieser Supervision im Umfang von mindestens 100 UE für die Berater- Weiterbildung ist im Rahmen der Weiterbildung mindestens eine Arbeitssitzung (Curriculum I) life, per Video oder per Audio vorzustellen.
Die Selbsterfahrung im Umfang von mindestens 100 UE in der Berater- Weiterbildung findet – neben den Selbsterfahrungsanteilen der Blockseminare – als Genogrammarbeit (Familienrekonstruktion und Skulpturarbeit) in der Regel in mehreren viertägigen Blöcken außerhalb Berlins statt und sieht für jede TeilnehmerIn einen eigenen Selbsterfahrungstag vor.
Am zweiten Einführungswochenende und nach der Entscheidung der TeilnehmerInnen für die Weiterbildung werden Peer- / Intervisionsgruppen gebildet, die in der Regel über die Dauer der gesamten Weiterbildung weitgehend konstant eigenverantwortlich zusammenarbeiten.
Diese Intervisionsgruppen (3 - 6 TeilnehmerInnen) vertiefen eigenständig die Seminarinhalte und bereiten anstehende Seminarthemen und Referate vor (Literaturarbeit, etc.).
Die Intervisionsgruppenarbeit umfasst 80 UE in der Beraterweiterbildung.
Über den gesamten Verlauf der Weiterbildung dokumentieren die TeilnehmerInnen ihre Systemische Praxis unter begleitender Supervision im Umfang von 70 UE und legen sie, spätestens zwei Jahre nach Beendigung der Weiterbildung (Richtlinie der DGSF), dem Institut vor.
Die begleitende Supervision nach Abschluss der Weiterbildung ist nicht in den Kursgebühren enthalten.
Das Ende der Weiterbildung in Systemischer Beratung bildet ein Abschlusscolloquium mit einem Kurzreferat eigener (Systemischer) Wahl mit schriftlichem Handout und anschließender Diskussion.
Systemische Beratung ist eine Methode zur Arbeit mit Familien, Paaren und Einzelnen mit persönlichen, familiären oder sozialen Problemen. Hierbei betrachtet man die Probleme nicht als individuelles Fehlverhalten bzw. Schuld, sondern im Kontext ihres Entstehens. Dieser Kontext ist nur im Bezugsystem von Individuum, Familie und Gesellschaft herzustellen und unter Berücksichtigung der Lebensgeschichte der zu beratenden Menschen.
Ausgehend von dieser Betrachtungsweise werden Schwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten einzelner als Symptome für Probleme des Gesamtsystems betrachtet. Folglich muss ein Systemisch arbeitender Berater eine Veränderung der individuellen Regeln und Beziehungen zwischen den Mitgliedern des zu beratenden Systems ermöglichen, um so eine Veränderung herbeiführen zu können.
Systemische Berater berufen sich bei ihrer Arbeit auf systemtheoretisches Denken und Handeln.
Im Einklang mit ihrer eigenen Persönlichkeit benutzen sie dennoch unterschiedliche Methoden und Techniken, gehen unterschiedliche Wege, um letztlich zum selben Ziel zu gelangen.
Entsprechend ihrer Persönlichkeit rücken sie das eine oder andere Thema in den Vordergrund ihrer beraterischen Arbeit.
Die TeilnehmerInnen erhalten die Möglichkeit, im Rahmen der Weiterbildung ihren eigenen Stil zu suchen und zu finden. Dieses wird gewährleistet, indem den Teilnehmern / Teilnehmerinnen verschiedene Schulen (systemisch, strukturell, strategisch, wachstumsorientiert etc.) und deren beraterischen Instrumentarien näher gebracht werden.
Nach dieser intensiven Auseinandersetzung ist es jedem / jeder TeilnehmerIn möglich zu entscheiden, welche Methoden und Techniken er / sie in der eigenen Arbeit verwenden möchte.
Dem persönlichen Entwicklungsprozess der Beraterin / des Beraters wird im Weiterbildungsgang
besondere Beachtung geschenkt, da die Beraterin / der Berater in der systemischen Beratung am Geschehen unmittelbar beteiligt ist, d. h. sie / er ist mit ihren / seinen Gefühlen und Emotionen beteiligt und nutzt diese in der beraterischen Arbeit.
Im Selbsterfahrungsteil steht folgendes im Vordergrund:
In diesem Abschnitt geht es um die Vermittlung von theoretischen Grundlagen der systemischen Beratung. Weiterhin werden die verschiedenen beraterischen Fertigkeiten und Techniken vermittelt und eingeübt.
Die Gestaltung der Seminare im Curriculum I orientiert sich (je nach Schwerpunkt der Inhalte) an der Aufteilung:
Ergänzend wird mit Videodemonstration und Videofeedback gearbeitet.
Die Supervision der Fallarbeit der TeilnehmerInnen erfolgt in der Regel am Sonntag der jeweiligen Blockveranstaltung als Gruppensupervision und wird von einer / einem zertifizierten SupervisorIn durchgeführt.
Wir sind bemüht, den TeilnehmerInnen im Verlauf der Weiterbildung verschiedene SupervisorInnen in ihren unterschiedlichen Supervisionsstilen zur Verfügung zu stellen, ohne damit die Kontinuität im Supervisionsprozess zu gefährden.
Im Rahmen der Supervision ist mindestens eine Arbeitssitzung (Curriculum I) life, per Video oder per Audio vorzustellen.
Die Selbsterfahrung findet – neben den Selbsterfahrungsanteilen der Blockseminare – als Genogrammarbeit (Familienrekonstruktion und Skulpturarbeit) in der Regel in mehreren Blöcken außerhalb Berlins statt und sieht für jede TeilnehmerIn einen eigenen Selbsterfahrungstag vor.
Je nach Gruppengrösse, inhaltlicher Gestaltung und Umfang der Genogrammarbeit können weitere Selbsterfahrungsseminare in den Ablauf der Weiterbildung integriert werden (entsprechend den Richtlinien der DGSF).
Am zweiten Einführungswochenende und nach Entscheidung der TeilnehmerInnen und des Instituts für die Weiterbildung werden Peer- / Intervisionsgruppen gebildet, die in der Regel über die Dauer der Weiterbildung weitestgehend konstant eigenverantwortlich zusammenarbeiten. Diese Intervisionsgruppen (3-6 TeilnehmerInnen) vertiefen eigenständig die Seminarinhalte und bereiten anstehende Seminarthemen vor (Literaturarbeit, etc.).
Während der Weiterbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater sind 70 UE Systemischer Beratung dokumentiert nachzuweisen (zentrale Prozesse und Systemische Interventionen).
Mindestens drei abgeschlossene Beratungsprozesse sind in ausführlicher Form zu dokumentieren und spätestens zwei Jahre nach Beendigung der jeweiligen Weiterbildung dem Institut vorzulegen (Richtlinie der DGSF).
Die Supervision der zum Ende der Weiterbildung noch nicht nachgewiesenen systemischen Praxis, wird von der DGSF vorgeschrieben und hat am IN.S.A. durch zertifizierte SupervisorInnen zu erfolgen.
Die Kosten für diese Supervision sind nicht Bestandteil der Kursgebühren.
Das Ende der Weiterbildung bildet das Abschlusscolloquium mit den Kurzreferaten der TeilnehmerInnen über ein Systemisches Thema eigener Wahl (und einem Handout) mit anschließender Diskussion von TeilnehmerInnen und Kursleitung.
Inhaltliche Änderungen der Seminare bleiben dem IN.S.A. - Berlin vorbehalten.
Der Gesamtumfang der Weiterbildung bleibt davon unberührt.
Die Weiterbildung in Systemischer Beratung umfasst insgesamt 560 Unterrichtseinheiten
Die Gesamtkosten der Weiterbildung "Systemische Beratung" belaufen sich auf:
24 (monatlich) x 165,- €. Kosten für die gesamte Weiterbildung: 3.960,- €.
Weitere Kosten entstehen seitens des Instituts nicht.
Die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung während der Genogrammarbeit außerhalb Berlins werden vor Ort mit dem Seminarzentrum, direkt mit den Betreibern, abgerechnet und sind nicht Bestandteil der Weiterbildungsgebühren.
Die begleitende qualifizierte Supervision der nach dem Ende der Weiterbildung noch durchzuführenden systemischen Praxis, wird von der DGSF vorgeschrieben.
Sie erfolgt in Absprache mit den zertifizierten SupervisorInnen des Instituts und auf eigene Kosten. Die begleitende Supervision der systemischen Praxis nach Abschluss der Weiterbildung ist nicht Bestandteil der Kursgebühren.
Die Weiterbildung wird sowohl über den Seminarfeedbacks der TeilnehmerInnen als auch durch eine abschließende Bewertung über den gesamten Weiterbildungsgang ( Fragebogen der DGSF ) regelmäßig evaluiert.
Weiterbildungsbeginn: April bzw. Oktober
Abschlusscolloquium: März bzw. September
Die genauen Termine entnehmen Sie bitte der Terminübersicht
| Fr. | 14:00-21:00 Uhr | 8 UE (60min Paus) |
| Sa. | 10:00-17:15 Uhr | 9 UE (60min Paus) |
| So. | 09:00-16:00 Uhr | 8 UE, in der Regel Supervision (60min Paus) |
INSA - Berlin GmbH
Kurfürstendamm 115b
10711 Berlin
Tel: 030 - 82 70 67 31
Email: info@insa-berlin.com
Die Bürozeiten werden auf dem INSA - Berlin GmbH Anrufbeantworter angegeben.
Mindestteilnehmerzahl: 12
Maximale Gruppengröße: 16
Das Team am INSA der LehrtherapeutInnen- / LehrsupervisorInnen umfasst aktuell drei anerkannte Lehrende und wird durch qualifizierte DozentInnen (aktuell sechs in den verschiedenen Weiterbildungen) zu speziellen Themen der Weiterbildungen ergänzt.
Die unterschiedliche Systemische Ausrichtung der Lehrenden / DozentInnen entspricht dabei dem integrativen Charakter der Weiterbildungen.
Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass die Lehrenden für Familientherapie / -beratung und Supervision auch aktuell im Praxisfeld stehen.
Christa Hömmen-Gornik:
Dipl. Pädagogin, Familientherapeutin SG, Supervisorin DGSF,
Lehrende für Systemische Beratung (DGSF), Lehrende für Systemische Therapie / Familientherapie (DGSF), Lehrende für Systemische Supervision (DGSF)
Kursleitung / Supervisorin
Michael Stüdemann:
Dipl. Psychologe, Familientherapeut DGSF, Psychotherapeut GwG / DPTV, Supervisor DGSv,
Lehrender für Systemische Therapie / Familientherapie (DGSF)
Co- Kursleitung / Supervisor
Henning Walkemeyer:
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialpädagoge, Familientherapeut DGSF, Supervisor DGSF, BDP,
Lehrender für Systemische Beratung (DGSF), Lehrender für Systemische Therapie / Familientherapie (DGSF), Lehrender für Systemische Supervision (DGSF)
Kursleitung ( Institutsleitung )
Das Lehrtherapeuten- Team des INSA wird aktuell durch 6 weitere DozentInnen zu speziellen Themen ergänzt.
Lehrgangsbeginn: |
April 2012 |
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| Seminarzeiten |
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| Kosten: | 24 mal monatlich 165,- € Curriculum I
Gesamt 24 mal monatlich 165,- € |
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| Gesamtkosten: | 3.960,- € | |||
| Gruppengröße: | min. 12 TeilnehmerInnen max. 16 TeilnehmerInnen |
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| Entscheidungskurse: | die ersten 2 Blöcke (jeweils 3 Tage), danach schriftlicher Vertrag über die gesamte Weiterbildung | |||
| Lehrgangsort: | INSA - Berlin GmbH Kurfürstendamm 115b 10711 Berlin Tel: 030 - 82 70 67 31 |
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| Kündigung: | jederzeit mit einer dreimonatigen Frist (volle Monate) | |||
| Ansprechpartner: | Henning Walkemeyer | |||