

Seiteninhalt:
Das Institut für Systemisches Arbeiten Berlin, INSA-Berlin GmbH (INSA) , führt drei curricular aufgebaute berufsbegleitende Weiterbildungen, zur Systemischen Beratung, zur Systemischen Therapie/Familientherapie und zur Systemischen Supervision durch.
Die Weiterbildungsgänge beginnen und enden in der Regel zweimal pro Jahr (Supervision einmal).
Um unser fachliches Angebot zur Weiterbildung in Systemischem Coaching und Systemischer Supervision jährlich anbieten zu können, haben wir uns mit dem Partnerinstitut „Beziehungswerkstatt Jena“ zusammen geschlossen.
Im jährlichen Wechsel werden die Weiterbildungskurse in INSA (zusammen mit FAM-THERA-Leipzig) und Beziehungswerkstatt-Jena stattfinden.
So findet der Weiterbildungskurs, der im April 2011 beginnt, in Berlin statt. Der nächste Kurs wird im November 2011 in Jena starten.
Das Team der LehrtherapeutInnen-/LehrsupervisorInnen umfasst aktuell drei von der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie) zertifizierte Lehrende und wird durch qualifizierte DozentInnen (aktuell acht in den verschiedenen Weiterbildungen) zu speziellen Themen der Weiterbildungen ergänzt.
Die unterschiedliche Systemische Ausrichtung der Lehrenden/DozentInnen entspricht dabei dem integrativen Charakter der Weiterbildungen. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass die Lehrenden für Familientherapie/-Beratung und Supervision auch aktuell im Praxisfeld stehen.
Unsere Curricula sind von der DGSF anerkannt.
Das Institut ist akkreditiertes Mitgliedsinstitut der DGSF und arbeitet sowohl in der Instituteversammlung, im Fort- und Weiterbildungsausschuss als auch im Qualitätszirkel der Institute (6 Institute) der DGSF mit.
Darüber hinaus führt das INSA , ambulante Familientherapien durch. Sie werden entsprechend den Leistungsvereinbarungen mit dem Berliner Senat entweder in den zu nutzenden Räumlichkeiten des Institutes (FT) oder in aufsuchender Form (AFT) bei den Familien zu Hause durchgeführt.
Des Weiteren bietet das INSA, Supervisionen und Begleitung von Organisationsentwicklungs-Prozessen an. Auf Wunsch werden für Institutionen speziell konzipierte Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt.
24 Monate
Die Weiterbildung wird in der Regel in Blockveranstaltungen zu je 3 Tagen am Wochenende durchgeführt.
Stundenumfang: Insgesamt 560 Unterrichtseinheiten (1 UE=45 Min)
Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung kann auf eigenen Antrag die Zertifizierung durch die DGSF beantragt werden.
* Ausnahmen sind möglich, z. B. bei qualifiziertem Berufsabschluss im psychosozialen Bereich oder gleichwertiger beruflicher Tätigkeit
** Ausnahmen sind möglich, wenn sowohl eine andere Zusatzausbildung im Spannungsfeld von Person, Rolle und Institution z. B. Beratung, Therapie, Mediation etc., im Umfang von mind. 300 Std. als auch eine systemische Fortbildung von mind. 100 UE absolviert wurde.
Die vorläufige Zulassung zur Weiterbildung erfolgt nach einem Bewerbungsgespräch mit der Kursleitung. Die endgültige Zulassung zur Weiterbildung erfolgt mit Vertragsabschluss am Ende des Entscheidungsseminars (1. Block).
Ein Termin zum Bewerbungsgespräch kann jederzeit vereinbart werden
Supervision basiert auf Kenntnissen, Methoden und Theorien der Psychologie, Soziologie, Sozialarbeit und der Kommunikationswissenschaft.
Die Weiterbildung in „Systemischer Supervision“ am INSA ist curricular aufgebaut und der Einstieg ist auch für Quereinsteiger möglich. Es handelt sich dabei um einen zweijährigen Weiterbildungslehrgang, der nach den Richtlinienanforderungen der "Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie" (DGSF) konzipiert ist. Die Weiterbildung in Systemischer Supervision findet in Kooperation mit dem FAM.Thera Institut statt.
Im Rahmen der Weiterbildung können folgende Qualifikationen erlangt werden:
"Systemische/r SupervisorIn" (INSA-Berlin)
"Systemischer Coach“ (INSA-Berlin) in Vorbereitung
In der zweijährigen Weiterbildung zur/zum Systemischen Supervisorin/Systemischen Supervisor werden die theoretischen und praktischen Grundlagen Systemischer Supervision vermittelt. Sie qualifiziert zur Supervision von Einzelnen, Teams und der supervisorischen Arbeit in Organisationen.
Der Gesamtumfang der Theorie/Methodik umfasst 256 UE.
Integriert in die Weiterbildung sind zusätzlich 6 Seminartage (50UE), die der berufsbezogenen Selbstreflexion dienen und in denen die TeilnehmerInnen dazu angeregt werden, sich im Hinblick auf ihre Profession, selbst zu reflektieren. Ihre erworbenen Realitätskonstruktionen und ihre Normen und Werte hatten Bedeutung für die Berufswahl und bestimmen ihr Handeln. Die Auseinandersetzung damit erhöht die Effizienz im Praxisfeld.
Im Verlauf der Weiterbildung führen die TeilnehmerInnen eigenständig Supervisionsprozesse (Supervisionspraxis) im Gesamtumfang von 100 UE durch. Davon müssen fünf abgeschlossene Supervisionsprozesse dokumentiert werden. Ein Supervisionsprozess sollte mindestens 10 Sitzungen umfassen und einer maximal eine Einzelsupervision sein.
Die TeilnehmerInnen suchen sich ihre Supervisionspraxis selbst.
Die Kontrolle findet in der Lehrsupervision statt – mindestens 2 Arbeitssitzungen werden vorgestellt – und sie ist integraler Bestandteil der Weiterbildung. Die Lehrsupervision erfolgt in der Gruppe und umfasst 104 UE.
Die erforderliche Lehrsupervision der Supervisionspraxis nach Beendigung der Weiterbildung hat im INSA-Berlin durch anerkannte SupervisorInnen zu erfolgen.
Die Kosten hierfür sind nicht Bestandteil der Kosten für die Weiterbildung.
Zu Beginn der Weiterbildung werden mehrere Peer-/Intervisionsgruppen (Gruppengröße: 3 - 4 TeilnehmerInnen) gebildet, die sich nach eigener Terminabsprache und außerhalb der Seminarzeiten treffen. Ziele der Intervisionsgruppenarbeit sind die Vorbereitung der Seminare, die Vertiefung der Seminarinhalte, Intervision, die Vorbereitung der Supervisionspraxis und die Kooperation im Praxisfeld.
Der Gesamtumfang der Peer-/Intervisionsgruppenarbeit umfasst mind. 50 UE. Sie ist zu dokumentieren.
Die Inhalte der Weiterbildung werden in insgesamt 17 Blöcke zu je 3 Tagen am Wochenende vermittelt (Intervision-/Peergruppenarbeit nach eigener Terminierung). Der erste Block umfassen 25 UE Theorie/Methodik und die folgenden Blöcke je 17 UE Theorie/Methodik zuzüglich Supervision im Umfang von 8 UE (am So, außer während der Selbsterfahrung).
Die Weiterbildung endet inhaltlich mit dem Abschlusskolloquium.
Dem persönlichen Entwicklungsprozess der/des Supervisorin/s wird im Weiterbildungsgang besondere Beachtung geschenkt. Die TeilnehmerInnen erhalten daher bei uns die Möglichkeit, im Rahmen der Weiterbildung ihren eigenen Stil zu suchen und zu finden.
Dieses wird gewährleistet, indem auf verschiedenen Ansätze (systemisch, strukturell, strategisch, wachstumsorientierter Ansatz) und deren supervisorischen Instrumentarien eingegangen wird.
Nach dieser intensiven Auseinandersetzung ist es jedem/jeder Teilnehmer/in möglich zu entscheiden, welche Methoden und Techniken er/sie in der eigenen Arbeit verwenden möchte.
Theorie/Methodik der Systemischen Supervision (mind. 256 UE):
In diesem Abschnitt geht es um die Vermittlung von theoretischen Grundlagen der Systemischen Supervision. Weiterhin wird auf die verschiedenen supervisorischen Instrumentarien eingegangen und deren Anwendung vermittelt und eingeübt.
Die Gestaltung der Seminare im Curriculum orientiert sich (je nach Schwerpunkt der Inhalte) an der Aufteilung:
Ergänzend wird mit Videodemonstration und Video-Feedback gearbeitet.
01. Block Einführungsseminar
Einführung in die Systemische Supervision
Gruppenbildung
Vertragsabschluss über die gesamte Weiterbildung
Bildung von Peer-/Interventionsgruppen
25 UE
02. Block Systemtheorie
Gegenwärtiger Stand der Systemtheorie
17 UE
Lehrsupervision: (Institutionsanalyse der WeiterbildungskandidatInnen)
8 UE
03. Block Der Supervisionsprozess I
Akquisition
Auftragsdiagnose und Kontraktbildung Dynamik von Anfangssituationen
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
04. Block
Systemische Gesprächsführung I
Systemische Fragen und Interventionen der Supervision
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
05. Block
Systemische Gesprächsführung II
Systemische Interventionen
Reflecting Team (RT & IRT)
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
06. Block
Der Supervisionsprozess II
Berufliche Rolle und berufliche Identität
Felddynamik und Feldkompetenz
Widerstände in der Supervision und ihre Bearbeitung
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
07. Block
Berufsbezogene Selbsterfahrung I
25 UE
08. Block
Berufsbezogene Selbsterfahrung II
25 UE
09. Block
Kollegiale Supervision/Intervision
Kollegiale Praxisberatung
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
10. Block
Theorie und Praxis der systemischen Einzelsupervision
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
11. Block
Theorie und Praxis der systemischen Gruppensupervision (fallbezogenen)
Die Gruppe als Spiegel
Leitung von Gruppen
Arbeitsstörungen und Widerstände in Gruppen
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
12. Block
Theorie und Praxis von Teamsupervision
Fallbezogene Teamsupervision
Teamtraining und Personalentwicklung
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
13. Block
Leitungssupervision
Coaching von Führungskräften
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
14. Block
Coachingprozesse in Organisationen I
Auftragsdiagnose und Kontraktbildung in Organisationen
Kontextvariablen systemischer Organisationsentwicklung
Organisationskultur
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
15. Block
Coachingprozesse in Organisationen II
Organisationsentwicklung
Konfliktdiagnose und Fokusbildung
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
16. Block
Supervision in Organisationen III
Präsentation in Organisationen
17 UE
Lehrsupervision
8 UE
17. Block
Abschluss der Weiterbildung
Abschlusscolloquium
Abschlussevaluation der Weiterbildung (standardisierte Fragebögen)
10 UE
Gesamtumfang Theorie/Methodik: 256 UE
Neben der Lehrsupervision und den Selbsterfahrungsanteilen in den Theorie/Methodik-Seminaren geben 2 Selbstreflexionsblöcke den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich im Hinblick auf ihre Profession selbst zu reflektieren. Sie liegen in der Mitte der Weiterbildung und sind in den curricularen Ablauf integriert.
Gesamtumfang 50 UE
Über den gesamten Zeitraum der Weiterbildung findet regelmäßige Lehrsupervision statt. Vorstellung von mind. 2 Arbeitssitzungen (Live, Video oder Audio)
Die erforderliche Lehrsupervision der Supervisionspraxis nach Beendigung der Weiterbildung hat im INSA-Berlin durch anerkannte SupervisorInnen zu erfolgen. Die Kosten hierfür sind nicht Bestandteil der Kosten für die Weiterbildung.
Gesamtumfang 104 UE
Die Peer-/Intervisionsgruppen arbeiten nach eigener Terminabsprache und Themenwahl. Die Peer-/Intervisionsgruppenarbeit ist zu dokumentieren.
Gesamtumfang 50 UE
Eigenständige Durchführung und Dokumentation von Supervisionsprozessen im Umfang von 100 UE, incl. fünf abgeschlossener, ausführlich dokumentierter Supervisionsprozesse (ein Prozess mit mind. 10 Sitzungen und max. eine Einzelsupervision) bis spätestens 2 Jahre nach Abschluss der Weiterbildung unter begleitender Lehrsupervision.
Die erforderliche Lehrsupervision der Supervisionspraxis nach Beendigung der Weiterbildung hat im INSA - Berlin GmbH durch anerkannte SupervisorInnen zu erfolgen. Die Kosten hierfür sind nicht Bestandteil der Kosten für die Weiterbildung.
Gesamtumfang 100 UE
Gesamtumfang der Weiterbildung: 560 UE
Die Gesamtkosten der Weiterbildung "Systemische Supervision" belaufen sich auf 24 (monatl.) x 195,- €.
Kosten für die gesamte Weiterbildung: 4680,- €.
Sie ist auch bei Abwesenheit zu entrichten.
Weitere Kosten entstehen seitens des Instituts nicht. Die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung während der Selbsterfahrung außerhalb Berlins werden vor Ort mit dem FAM.THERA-Institut abgerechnet und sind nicht Bestandteil der Weiterbildungsgebühren. Die begleitende qualifizierte Supervision der nach dem Ende der Weiterbildung noch durchzuführenden systemischen Praxis, wird von der DGSF vorgeschrieben. Sie erfolgt in Absprache mit dem Institut und auf eigene Kosten. Die begleitende Supervision der systemischen Praxis nach Abschluss der Weiterbildung ist nicht Bestandteil der Kursgebühren.
Die Weiterbildung endet erfolgreich mit der Aushändigung des Zertifikats „Systemischer Supervisor/Systemische Supervisorin“, INSA-Berlin. Das Zertifikat wird erst nach Vorlage aller Abschlussvoraussetzungen ausgehändigt. Das Curriculum ist von der DGSF anerkannt. Eine Zertifizierung von der DGSF kann auf eigenen Antrag und nach Prüfung des Dachverbandes erfolgen.
Die Zugangsvoraussetzungen sind in beiden Instituten, INSA und „Beziehungswerkstatt-Jena“ gleich.
Die Weiterbildung wird sowohl über die Seminarfeedbacks der TeilnehmerInnen als auch durch eine abschließende Bewertung über den gesamten Weiterbildungsgang (Fragebogen der DGSF) regelmäßig evaluiert.
Weiterbildungsbeginn: April 2011 INSA-Berlin GmbH
Abschlusscolloquium: Februar 2013
Weiterbildungsbeginn: November 2011 „Beziehungswerkstatt-Jena“
Abschlusscolloquium: September 2013
Im jährlichen Wechsel werden die Weiterbildungskurse im INSA (zusammen mit FAM-THERA-Leipzig) und Beziehungswerkstatt-Jena stattfinden.
So findet der Weiterbildungskurs, der im April 2011 beginnt, in Berlin statt. Der nächste Kurs wird im November 2011 in Jena starten.
Für weitere Infos können sie sich gern bei uns melden.
Wir können erste Fragen mit ihnen besprechen und vermitteln Sie für den Start im November weiter an die „Beziehungswerkstatt-Jena“.
Fr.: 14.00 – 21.00 Uhr (8 UE)
Sa.: 10.00 - 17.15 Uhr (9 UE)
So.: 09.00 – 16.00 Uhr (8 UE, i. d. R. Supervision)
INSA - Berlin GmbH
Kurfürstendamm 115b
10711 Berlin
Tel: 030 - 82 70 67 31
Mindestteilnehmerzahl: 12
Maximale Gruppengröße: 15
Christa Hömmen-Gornik:
Dipl. Pädagogin, Familientherapeutin (SG), Supervisorin (DGSF), Lehrtherapeutin (DGSF), Lehrende für Systemische Beratung (DGSF), Lehrende für Systemische Supervision (DGSF)
Co-Kursleitung/Supervisorin
Michael Stüdemann:
Dipl. Psychologe, Familientherapeut (DGSF), Psychotherapeut (GwG/DPTV), Supervisor (DGSF), Lehrtherapeut (DGSF)
Co-Kursleitung/Supervisor
Henning Walkemeyer:
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialpädagoge, Psychologischer Psychotherapeut (Aprob.), Familientherapeut (DGSF), Supervisor (DGSF/BDP), Lehrtherapeut (DGSF), Lehrender für Systemische Beratung (DGSF), Lehrender für Systemische Supervision (DGSF)
Kursleitung ( Institutsleitung )
Das Lehrtherapeuten-Team des INSA-Berlin wird aktuell in der Supervisionsausbildung durch sieben weitere GastdozentInnen zu speziellen Themen ergänzt.
Im Rahmen der Weiterbildung zur/zum Systemischen Supervisorin/Systemischen Supervisor kooperiert das INSA-Berlin mit:
Lehrgangsbeginn: |
April 2012 |
Seminarzeiten: |
Fr.: 14 - 21 Uhr (8 UE) |
Kosten: |
24 mal monatlich 195,- € |
Gesamtkosten: |
4.680,- € |
Gruppengröße: |
min. 12 TeilnehmerInnen |
Entscheidungskurs: |
der erste Block (3 Tage), danach schriftlicher Vertrag über die gesamte Weiterbildung |
Lehrgangsort: |
INSA - Berlin GmbH |
Kündigung: |
jederzeit mit einer dreimonatigen Frist (volle Monate) |
Ansprechpartner: |
Henning Walkemeyer (Institutsleiter) |
Sekretariat und Verwaltung: |
die Bürozeiten können Sie der AB-Ansage entnehmen
|